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Rundum wohlfühlen mit einem kuscheligen Babyschlafsack

 

Die meisten Eltern verwenden mittlerweile einen Babyschlafsack statt einer Decke. Dies entspricht auch den Empfehlungen der Ärzte und Hebammen. Die Wahrscheinlichkeit des plötzlichen Kindstods soll durch den Babyschlafsack reduziert werden, weil das Kind nicht mit dem Köpfchen unter eine Decke oder ein Tuch rutschen kann und die Atmung nicht behindert wird. Tatsächlich haben Untersuchungen ergeben, dass seit der Einführung bzw. seit der gestiegenen Popularität der Babyschlafsäcke in Deutschland und allen anderen Ländern, in denen statt einer Decke ein Schlafsack für Babys genutzt werden, die Anzahl der am plötzlichen Kindstod verstorbenen Babys stark zurückgegangen ist.

Viele Babys mögen einen Babyschlafsack ohnehin lieber, weil sie an den Beinchen und Füßchen eine Begrenzung des Raums spüren. Das vermittelt ihnen ein Gefühl von Sicherheit und sie schlafen im Babyschlafsack besser und längere Zeit am Stück. Außerdem läufst du vor allem bei kühleren Nächten nie Gefahr, dass das Baby sich dreht und plötzlich ohne Decke daliegt und auskühlt. Umgekehrt musst du bei einem Babyschlafsack immer darauf achten, durch die geschickte Auswahl von Schlafanzug und Babyschlafsack die Temperatur abzuschätzen. Kontrolliere, wenn du unsicher bist, nach einer halben Stunde die Temperatur deines Babys. Fühle dazu im Nacken des Babys mit der Hand die Wärme: Fühlt sich der Nacken des Babys kalt an, ist es zu dünn angezogen, fühlt sich der Nacken feucht an, ist es dem Baby zu heiß. Nur wenn der Nacken sich angenehm warm, aber nicht zu heiß anfühlt, sodass die Haare gar verschwitzt am Kopf kleben, ist die Kleidung angemessen.

 

Ein guter Babyschlafsack muss nicht teuer sein

 

Du kannst einen Babyschlafsack von allen namhaften Herstellern für Babytextilien bekommen. Die Preise variieren stark, je nach Label. Du musst aber nicht viel Geld für einen bestimmten Schlafsack ausgeben, denn auch günstige Produkte können ihren Dienst tun. Im Frühjahr und im Herbst bieten auch die gängigen Discounter passende Produkte für den Sommer und Winter an. Ein Schlafsack für Babys mit Daunen ist in den meisten Fällen aber viel zu dick, sodass das Baby mit dem Unterkörper erhöht liegt. Für die Umgebungstemperatur im Kinderzimmer oder Schlafzimmer sind sie ohnehin viel zu warm, denn du lässt dein Baby wahrscheinlich nicht bei unter 15°C schlafen. Wenn du unsicher bist, ob ein Schlafsack im Winter ausreichend warm hält, frage auf einer Kleiderbörse einfach die Verkäuferin, die einen Babyschlafsack anbietet. So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie gibt dir nicht nur gerne und kompetent Auskunft, sondern verkauft dir wahrscheinlich zu einem sehr günstigen Preis ein wirklich praktisches Utensil.

 

Auswahl der Größe und des Designs für den Babyschlafsack

 

Die Größen beim Schlafsack für Babys beziehen sich auf die Gesamtkörperlänge des Kindes: Ein Babyschlafsack in Größe 90 kann also bei einem Kind bis 90cm Körperlänge genutzt werden. Achte beim Kauf darauf, dass der Halsausschnitt und die Armausschnitte des Schlafsacks nicht zu weit sind, denn sonst kann sich dein Baby darin verheddern. Außerdem solltest du gerade bei den kleinen Größen darauf achten, dass der Schlafsack für Babys nicht zu groß gewählt ist, da das Baby sonst mit dem ganzen Kopf hineinrutschen könnte.

Einige Hersteller bieten Winterschlafsäcke mit Innenschlafsack und Überschlafsack an. Ob das nötig und praktisch ist, ist reine Geschmackssache. Zudem gibt es Winterschlafsäcke mit abnehmbaren Ärmeln, was besonders in kalten Nächten für das Baby angenehm ist, da Babys oft kalte Händchen haben. Sind die Nächte nicht ganz so kalt, staut sich ohne die Ärmel die Wärme nicht am Oberkörper.

Achte aber bei einem Babyschlafsack mit Ärmeln darauf, dass du diese regelmäßig wäschst, wenn das Baby sich erkältet hat. Babys rudern nachts häufig mit den Ärmchen oder fassen sich ins Gesicht. Die Erkältungsviren und Bakterien gelangen so auf den Ärmel und werden allnächtlich wieder von Neuem ins Gesicht verteilt, sodass die Erkältung sich hinzieht oder das Baby eine Bindehautentzündung entwickelt.

Für kleinere Babys ist ein Reißverschluss rundum am unteren Teil des Schlafsacks praktischer, weil sei nachts teilweise gewickelt werden müssen. Ist der Reißverschluss dann vorne in der Mitte, bilden sich an den Seiten zwei Taschen, aus denen du die Beinchen deines Babys herausschälen musst, um zu wickeln. Bei einem rundum verlaufenden Reißverschluss kannst du schnell ein Tuch unterschieben, das Baby frischmachen, das Tuch wieder herausziehen und den Babyschlafsack sofort wieder schließen.

 

Infos zu Pucksack, Pucktuch oder Strampelsack als Alternativen

 

Bei sommerlichen Temperaturen kann auch ein Strampelsack ausreichen. Hierbei handelt es sich um einen Babyschlafsack, der auch tagsüber gut genutzt werden kann, weil er nur mit einem Bündchen um den Brustkorb des Babys befestigt ist. Die Beinchen bleiben in einem Strampelsack schön warm, auch wenn das Baby auf der Krabbeldecke auf dem Boden liegt. In einen Strampelsack kannst du dein Baby also im Sommer von oben hineinschlüpfen lassen und von der Brust abwärts ist es dann bedeckt, aber die Schultern und die Ärmchen sind frei. Für stark schwitzende Babys ist das auch nachts eine Erleichterung. Ein Body oder T-Shirt hält den Schulterbereich in lauen Sommernächten dann warm genug.

Eine weitere Variante ist der Pucksack oder das Pucktuch. Im Gegensatz zu einem Strampelsack oder Babyschlafsack hat das Baby hier keine Bewegungsfreiheit, sondern wird stramm in den Pucksack oder das Pucktuch eingewickelt. Was sich zunächst gemein anhört, ist für ganz viele Babys ein echter Segen: Sie reagieren auf die Begrenzung mit einer emotionalen und nervlichen Beruhigung und können beispielsweise endlich einschlafen, was die innere Unruhe und das Strampeln und Rudern mit den Ärmchen verhindert hatte.

Bei der Pucktechnik wird das Baby auf ein nicht dehnbares Tuch oder spezielles Pucktuch bzw. auf den Pucksack gelegt. Dann wird erst eine Seite des Tuchs bei vor der Brust gekreuzten Ärmchen fest um das Baby gewickelt, sodass das Baby nicht mehr herumrudern kann, dann wird der untere Teil um die Füßchen nach oben geschlagen und die andere Seite fest um das ganze Paketchen gewickelt. Der gleichmäßige Druck, der dabei auf das Kind ausgeübt wird, beruhigt das Baby. Nun wird das Ganze – abhängig vom Modell des Pucksacks oder Pucktuchs – durch Klettbänder oder Baumwollbänder fixiert.

 

Schlafsack für Babys

 

 

Pucksack für Babys

 

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